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WENN ICH NUN GEH Nebel wie Sirup kriecht durchs Tal am Gipfel lockt die Sonne wie ein Fanal Suche festen Halt im grauen Stein gespannt wie ein Bogen Arm und Bein Ich zieh mich hoch ein Stückchen noch Unter mir bricht ein Stück Felsen ab die Kraft in meinen Fingern lässt nach Ich kehr nicht um nein, dafür bin ich schon viel zu weit nur noch ein kleines Stück hinauf in dieser Wand, ich geb nicht auf bald bin ich oben am Ziel Und wenn ich spür dass mich nun bald die letzte Kraft verlässt dann kann ich immer noch umkehrn hinab ist gar nicht schwer, geht wie von selbst Nebel schwebt zu mir, hüllt mich ein nichts wünsch ich mir mehr als ganz oben zu sein Ich zog mich hoch ein Stückchen noch ich war fast da war beinahe da Doch unter mir brach ein Stück Felsen ab und die Kraft in meinen Fingern ließ nach Ich wollt nicht umkehrn nein, dafür war ich schon viel zu weit nur noch ein kleines Stück hinauf in dieser Wand gab ich nicht auf wollt ganz nach oben ans Ziel Als ich ihn spürte den allerletzten Kräfteentzug da machte ich tatsächlich kehrt zurück war gar nicht schwer, ein kurzer Flug Wenn ich nun geh dann lass ich hier was von mir liegen mein Leib ist kalter Fleischsalat er bleibt zurück an diesem Grat er ist für immer entzwei doch wohin ich geh da sind die Gipfel ebenso steil ein neues Kletterparadies in dem ich eine Zeit verweil
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